Hockeynachrichten 29/2013

Nächste Hockeynachrichten: 13.8.2013  
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News

Damen-EM, B-Pool, Cambrai

Samstag – 20.07. – 10.30 … Flughafen Wien Schwechat

Endlich geht es los!

Nach dreieinhalb Wochen intensiver Vorbereitung mit insgesamt 7 Testspielen, gehen wir nun das Projekt Klassenerhalt an. Oberstes Ziel ist es den B- Pool zu halten, um sich dann im Laufe der nächsten 4 Jahren  in der zweithöchsten Spielklasse zu etablieren.
Unsere Gruppe mit Polen, Russland und Italien versprach einige Spannung – Italien war von der Papierform her als A-Pool Absteiger Favorit, v.a. aber auch durch ihre sehr gute Leistung bei den World League-Turnieren. Die Russinnen, immerhin Dritter der letzten B-EM und im Halbfinale denkbar knapp an Schottland gescheitert, gehen sicher auch mit Aufstiegsambitionen in diese EM. Die Juniorinnen konnten 2012 bereits in den A-Pool aufsteigen.
Die Polinnen sind vom Ranking der wahrscheinlich leichteste Gegner – allerdings wurden sie in der Vergangenheit oft unter Wert geschlagen – seit einiger Zeit stellen sich aber auch hier Ergebnisse ein, die die spielerische Stärke widerspiegeln. (3. Hallen-EM, Junioreneuropameister Halle, A- Pool bei der U21).
Es war also alles andere als eine leichte Aufgabe in dieser Gruppe zu punkten, aber auch wir haben uns enorm weiterentwickelt – u.a. durch die vielen Spiele auf hohem internationalem Level.

Am Sonntag hatten wir noch eine Trainingseinheit, ehe am Montag unser erstes Spiel gegen Russland auf dem Plan stand.    
Bei ca. 35° ohne Schatten starteten wir sehr gut in die Partie und konnten die Russinnen von unserem Tor fern halten. Durch immer wieder gute Angriffe kamen wir selbst das eine oder andere Mal gefährlich vor das gegnerische Tor – allerdings ohne zählbaren Erfolg. Nach 20min gingen die Russinnen durch einen schönen Angriff 1:0 in Front – unserem guten Angriffsspiel konnte das trotzdem nichts anhaben. In Minute 27 fasste sich unsere Köln-Legionärin Julia Busch an der gegnerischen Viertellinie ein Herz, umkurvte 5 Gegnerinnen und schloss mit einem schnellen trockenen Schuss ins kurze Eck ab. In der Folge entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten – in dieser Phase hielt uns Jasmin mit zwei Glanzparaden weiter im Spiel.
Nach der Pause konnten wir noch weiter zu legen – abermals ein Alleingang durch Busch und es stand 2:1 für uns.
Russland entwickelte noch mehr Druck, ohne dabei oft gefährlich vor das Tor zu kommen – so war es auch ein Eckennachschuss, der für den Ausgleich sorgte. Die Gegner mühten sich weiter, kamen aber nicht durch unsere Abwehr gefährlich vor das Tor, ehe 5min vor Schluss durch einen Rechtsangriff Lenzinger den vielumjubelten Siegtreffer erzielte. Ein verdienter Sieg in einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Die Ausgangslage am nächsten Tag war klar – mit einem Sieg gegen Polen waren wir so gut wie im Halbfinale.
Allerdings kam es ganz schlimm für uns – die Polinnen mit einer unglaublich starken Vorstellung, wir dagegen spielten unser schlechtestes Spiel seit langer Zeit – kurz gesagt 0:5 und das ging auch in Ordnung.

Gegen Italien war erst mal oberste Priorität,  den Siegeswillen wieder zu finden und ein gutes Spiel abzuliefern. Wir wollten zeigen, dass das Polenmatch ein Ausrutscher war und unser wahres Gesicht am Montag zu sehen war. Voll konzentriert und mit Pressing überraschten wir die Italienerinnen und gingen nach 5min durch Zerbs 1:0 in Führung. Die Laufbereitschaft stimmte wieder und wir spielten gut mit – Italien war zwar überlegen, aber kam kaum zu Chancen aus dem Spiel heraus. Auch einige Ecken konnten ohne Probleme entschärft werden – wir wussten eigentlich immer, welche Eckenvariante sie spielen wollten.
Unglücklicherweise verletzte sich Corinna zu Beginn der zweiten Halbzeit und konnte nicht mehr eingesetzt werden – ein harter Schlag für uns, da wir ohnehin kaum gelernte Stürmer im Kader hatten. Die Entlastungsangriffe wurden immer weniger – Italien baute enormen Druck auf. Aber auch in dieser Phase gelang es den Italienerinnen nicht, aus dem Spiel Chancen zu kreieren.
Zu dem Druck des Gegners schwächten wir uns zusätzlich mit zwei Gelben und einigen grünen Karten selbst, einige wenige nachvollziehbar – bei einigen bin ich mir bis heute noch nicht sicher, welche Regel herangezogen wurde.
Letztendlich verwandelten die Italienerinnen zwei Strafecken kurz vor Schluss – ein natürlich verdienter Sieg – aber wir haben bereits dieses Jahr an einer ganz großen Sensation schnuppern dürfen.

Da wir immer positiv nach vorne schauen, gab es einige erfreuliche Konstellationen für den Abstiegspool – wir nahmen drei Punkte gegen Russland mit, Litauen und Ukraine jeweils nur einen. Dadurch, dass die Russinnen im letzten Gruppenspiel Polen schlugen, waren wir Vierter und umgingen somit das Sonntagsspiel um 8.30Uhr.

Mit einem Sieg gegen Litauen konnten wir frühzeitig den Klassenerhalt fixieren – und diesem Spiel sah man noch einmal das Potenzial der Mannschaft, sowie auch schon ein bisschen Routine, die uns immer wieder mal gefehlt hat.

1:0 nach 2min durch eine Balek-Ecke, weitere gut herausgespielte Chancen mit der logischen Konsequenz des 2:0 durch Xandi Sandner. Nach ca. 10min der zweiten Halbzeit erhöht wiederum Xandi auf 3:0 – die Vorentscheidung – das konnte man bereits zu diesem Zeitpunkt sagen. Der Wechsel zwischen Pressing und tiefer Zonendeckung klappte hervorragend und so wurden die letzten 20min souverän zu Ende gespielt, einzig eine kleine Unachtsamkeit trübte die hervorragende Leistung.

Vor zwei Jahren mühten wir uns im C-Pool zu einem 2:1 Sieg (Dank der Regenschlacht und der schlechten Bespielbarkeit des Platzes), letzten September gewannen wir erst im Penaltyschießen – dieses Jahr kontrollierten wir die Litauerinnen und siegten völlig verdient – eine sehr positive Entwicklung.

Durch das Unentschieden Russlands gegen Litauen, waren wir vor unserem Spiel bereits Fünfter. Mit diesem Wissen, gepaart mit einer körperlichen und geistigen Müdigkeit, entwickelte sich ein Spiel, das man nicht überbewerten sollte – aber für mich auch sehr interessante Hinweise für die Zukunft gab. Wir waren immer einen Tick zu langsam, die Passqualität stimmte nicht mehr – auch der Einsatz in Hälfte eins ließ zu wünschen übrig. Einzig Karin im Tor war es zu verdanken, dass es in der ersten Hälfte nicht zu schlimm wurde – Höhepunkt war ein stark parierter 7m. In der zweiten Halbzeit zeigten die Mädels noch einmal Charakter, aber der Akku war einfach leer.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mädels eine starke EM gespielt haben und völlig verdient in dem B-Pool geblieben sind – aber man auch deutlich gesehen, an welchen Hebeln wir ansetzen müssen, um in Zukunft den nächsten Schritt nach vorne zu machen.

Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei unseren Fans:
Familie Große, die den weiten Weg von Berlin nach Cambrai gefunden haben
Wolle Sandner – doppelter Aufwärmleiberlsponsor und Fahrer, einzig seinen südfranzösischen Dialekt verstanden die Franzosen nicht
Andi Lenzinger – ruhender Pol, Fahrer und Antreiber der französischen UND belgischen Pralinenindustrie
Heinz Dvorak – Fahrer, Fahrer, Fahrer und immer noch einmal Fahrer – und immer gut drauf, außer die ukrainische Schiedsrichterin läuft ihm über den Weg
Susi Dvorak – neben den vielen Kleinigkeiten, die man nicht so wahrnimmt, bist du die Person, die unsere Mädels dazu bringt, die Hymne im Kanon zu singen

Weiters natürlich ein Dankeschön an den Betreuerstab:
Marcel mit den magischen Händen
Walter für das Video
Sabrina für alles, was angefallen ist und du – wie immer – ohne großes Aufsehen gelöst hast
Hubsi für die Unterstützung in Frankreich – aber auch während der Trainings und Vorbereitungsspielen in Polen und Tschechien


Nitan Sondhi

175 Länderspiele

Irene Balek feierte bei der EM in Cambrai ihr 175. Länderspiel für das österreichische Damen-Nationalteam.


Vielen Dank für deinen jahrelangen Einsatz!

U18 A-Pool EM

Nach mehreren Gesprächen vor dem Turnier waren die Erwartungen eigentlich nicht sehr hoch und die meisten rechneten mit dem Abstieg und mit hohen Niederlagen in der Gruppe. Das änderte sich bereits nach dem Spiel gegen Holland! Die Betreuer wussten, welches Potential diese Truppe hat, und es wurde im mentalen Bereich viel gearbeitet. Das Spiel wurde zwar knapp 3:2 verloren, aber wenn eine Hockeygroßmacht die letzten 5 Minuten den Ball bei der Eckfahne hält, um die Zeit ablaufen zu lassen, zeigt das, welchen Respekt sich die Jungs erarbeitet haben. Die beiden Eckentore von Oli Binder und Flo Steyrer waren jedenfalls sehenswert. Holland war natürlich feldüberlegen, aber wir immer durch Konterangriffe gefährlich. Nach dem Spiel waren wir fast ein bisschen unzufrieden, bereiteten uns aber psychisch schon auf England vor.

Nach dem Tag Pause, zwei Videoanalysen und den Worten von Hans: „Jungs, wir leben unseren Traum und schreiben Hockeygeschichte!!!“ gingen die Jungs voller Selbstvertrauen auf den Rasen. Es sollte wirklich Geschichte geschrieben werden! Die Engländer fanden wenig Rezepte gegen unsere Raumdeckung. Dann schnappte sich Leon den Ball und schloss seinen Lauf mit dem 1:0 ab!! In der zweiten Halbzeit war es dann Philip Schmidt, der als Eckenreingeber per Nachschuss das 2:0 erzielte. England kam in der letzten Minute noch zum Ehrentreffer und veranlassten Flo Steyrer in den letzten Sekunden zu einer Dummheit! Aber all dies war für das Spiel nicht mehr ausschlaggebend und Österreich besiegte zum ersten Mal in der Hockeygeschichte England am Feld – Endstand:  2:1!! Es hat niemand geglaubt, aber diese Truppe hat es möglich gemacht.

Vor dem letzten Spiel gegen Belgien bekamen wir aber einen psychischen Dämpfer. England besiegte Holland mit 3:1. Das bedeutete, dass Österreich im letzten Gruppenspiel mindestens mit 3 Toren siegen musste, um das Halbfinale zu erreichen. Für Belgien war das Spiel um das Halbfinale bereits nach den beiden ersten Spielen vorbei und sie wollten nur noch Punkte in den Abstiegspool mitnehmen. Dieser Umstand sorgte für einen gewissen Zweifel in der Mannschaft. Die Belgier warteten auf der Mittellinie und überließen uns das Spiel. Dieser Umstand zeigt schon, welchen Ruf sich diese Mannschaft erarbeitet hat. Auf diesem Niveau ein Spiel zu machen war für die Jungs aber neu und wir konnten nicht genug Druck erzeugen, um im Schussreis gefährlich zu werden. Die Folge war eine Niederlage gegen Belgien mit 1:3 und der Gang mit 0 Punkten in den Abstiegspool. Der Traum vom Halbfinale war leider vorbei.

Von diesem Schock erholten wir uns leider nicht mehr und wir holten nicht die notwendigen Punkte gegen Schottland und Frankreich, um die Klasse zu halten.

Das Resümee ist einfach: Wir brauchen in der Vorbereitung Spiele gegen starke Gegner!! Wir dürfen uns in der Jugend nicht mehr mit Gegnern wie Kroatien oder der Slowakei zufriedengeben. Es muss geschafft werden, Spiele gegen die Topnationen, wie Irland, Deutschland oder Spanien zu arrangieren, denn nur so werden wir Träume, wie es die Olympiateilnahme bei den Herren ist, verwirklichen können. Wir brauchen diese Spiele auch, um zu lernen, wie auf diesem Niveau ein Spiel gestaltet wird und ohne diese Erfahrungen wird es sonst ganz schwer.

Zum Schluss möchten wir uns noch bei den Eltern und dem ÖHV bedanken, denn ohne euch hätten wir das in dieser Form nie geschafft. Danke auch an Brigitte Veeck, die unsere Jungs immer wieder fit gemacht hat, sowie Tommy Rudofsky und der Fam. Beyer, welche die organisatorischen Aufgaben übernommen haben.

Jungs, für euch war das erst der Beginn und ich hoffe, euch ist das bewusst!! Ihr habt noch einen langen Hockeyweg vor euch und wir hoffen, ihr arbeitet genauso hart weiter wie in den letzten Monaten. Hans und ich wollen uns auf jeden Fall bei euch für die wirklich sehr gute Zusammenarbeit bedanken! Es hat uns einen großen Spaß gemacht diese Mannschaft betreuen zu dürfen!

Für das Betreuerteam

Florian Sedy

Noch 6 Tage bis zur Herren EM

Die Herren Europameisterschaft B- Division findet vom 5.-11. August 2013 im Wiener Hockeystadion statt.

 

Der Eintritt ist von Mo-Fr gratis! Die Wochenendkarte kostet 10 EUR und berechtigt sowohl am Sa, 10.8., als auch am So, 11.8., zum Eintritt. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Link zum Plakat.

Flyer in A5 und Plakate in A2 liegen im Sekretariat zur freien Entnahme auf. Wir schicken euch auf Anfrage gerne Flyer zum Verteilen zu.

www.hockey2013.at

Herren-Nationalteam in Polen

Österreich gewinnt das erste der beiden Länderspiele in Katowitz mit 5:2 gegen Polen. Wir standen gut in der Defensive und konten uns einige sehr schöne Konter erarbeiten, im Spielaufbau haben wir noch Luft nach oben. Trotzdem - Ein sehr gelungenes Spiel gegen die A-Pool-Nation Polen! Torschützen waren heute Captain Benny Stanzl, Patrick Stanzl mit seinem ersten Länderspieltor, Michi Körper, Robert Bele und Mathias Podpera!

Der zweite Vergleich mit der polnische Auswahl endete 0:1. Die erste Hälfte verschliefen wir leider ein wenig und mussten das 0:1 aus einer Kurzen-Ecken-Variante hinnehmen. Aufgrund mangelnder Eckenauswertung und keinen zwingenden Chancen aus dem Spiel mussten wir den heute besser aufgelegten Polen und unserer Erschöpfung Tribut zollen. An der Feinabstimmung muss noch etwas gefeilt werden, trotzdem war die Reise ein Erfolg.
Morgen haben wir erstmal einen Tag frei, Dienstag geht es weiter mit den letzten Trainingseinheiten bis zur EM!
Stay tuned - Das Team

Fun & Action 13 Linz

Auch heuer ist Hockey von 15.7. bis 9.8. bei der Ferienaktion der LIVA der Stadt Linz vertreten. Jede Woche werden 15 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren Montag bis Freitag von 9-12 Uhr in die Geheimnisse des Hockeysports eingeführt.

Die ersten 2 Wochen fanden am Kunstrasen des ABC ASKÖ Urfahr am Fuß des Pöstlingsbergs bei großer Hitze, aber auch großer Begeisterung statt.

Als Assistenten agierten Andi Sonvilla aus Kärnten in Woche 1 und Matthias Zwinger aus Podersdorf in der 2. Woche.

Transferliste

Die Transferliste für die Hallensaison 2013/2014 ist von 16.8.-30.8.2013 offen. Sie wird in dieser Zeit auf www.hockey.at abrufbar sein und täglich aktualisiert.

Um sich auf die Transferliste setzen zu lassen, bitte in oben genanntem Zeitraum ein E-Mail mit Name, Geburtsdatum, e-Mail-Adresse und derzeitigem Verein an office@hockey.at schicken.