Respekt und Sicherheit im ÖHV

Der ÖHV bekennt sich dazu, dass „Respekt und Sicherheit“ ein wichtiger Schwerpunkt ist. Für Vereine und Personen im ÖHV soll ein sicheres Umfeld und ein Klima des Respekts garantiert sein.

Als grundsätzliche Richtlinie werden die SAFE SPORT Standards von 100% SPORT herangezogen, die ein sicheres und chancengerechtes Sporttreiben ermöglichen. Der ÖHV wird für die Einhaltung dieser Kriterien Sorge zu tragen und für Mitarbeiter*innen-Qualifikation sorgen!

Neben der innerverbandlichen Präventionsarbeit nützt der ÖHV die Kooperation mit externen Fachinstitutionen und ist mit 100% Sport vernetzt.

Der ÖHV unterstützt die laufende (Weiter-)Entwicklung von Informationen und Materialien für unterschiedliche Zielgruppen (wie FunktionärInnen, TrainerInnen, SportlerInnen, Kinder und Jugendliche, Eltern) in Abstimmung mit den entsprechenden Fachstellen und stellt die Schnittstelle zur Hockey-Community dar.

Als interne Gender-Beauftragte und Vertrauensperson für alle Rückfragen rund um das Thema „Respekt & Sicherheit im ÖHV“ steht euch Angelika Waidinger (Tel.: 0676 / 750 71 52, E-Mail) zur Verfügung.

Hilfe benötigt!

Sport ist ein Umfeld, das geprägt wird von Vertrauen und Respekt. Nur durch die nötige Unterstützung des gesamten Umfelds können SportlerInnen ihre persönlichen Bestleistungen erzielen. Analog zu anderen Lebensbereichen ist davon auszugehen, dass eine/r von fünf SportlerInnen Opfer von sexualisierten Übergriffen im Sport wird.

Sexualisierte Übergriffe bedienen sich verschiedener Formen der Machtausübung. Dies können persönliche Grenzverletzungen durch Worte, Bilder oder Gesten und sonstige Handlungen mit und ohne direkten Körperkontakt sein.

In den meisten Fällen liegen bei sexualisierten Übergriffen keine objektiven Fakten vor. Da Taten meist geheim durchgeführt werden und es sehr schwer ist, überhaupt über Sexualität zu sprechen, werden sexuelle Übergriffe oft nur in Andeutungen kommuniziert oder ein Verdacht kommt aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten auf. In jedem Fall ist die Zusammenarbeit mit externen Fachstellen sinnvoll, die im Umgang mit diesen schwierigen Situationen geschult sind und sowohl bei Anlass- als auch Verdachtsfällen Unterstützung geben.

Wenn der Verdacht aufkommt, ist es ratsam eine Beratungsstelle oder Opferschutzorganisation zu kontaktieren, die Betroffene beraten, begleiten und bestmöglich betreuen kann. In Österreich gibt es viele Angebote, die zum Teil in einzelnen Regionen aktiv sind oder für spezifische Gruppen (z. B. Kinder und Jugendliche, Mädchen, Männer) aufbereitet sind.

Bei einem dringlichen Verdachtsfall bitte direkt an eine Hilfseinrichtung wenden!

Vertiefende Informationen & Links

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