Octapharma Masters 2014: Arminen-Damen sind Meister

6:2-Finalsieg gegen den HC Weloc Wels

Bild: Harald Glaser/HC Wien

Die Damen der SV Arminen sind Österreichischer Staatsmeister in der Hallenbundesliga. Mit einem 6:2 gegen Titelverteidiger HC Weloc Wels in einem flotten Finale in der vollen Wiener Posthalle sichert sich die Mannschaft von Trainer Marcin Nyckowiak ihren vierten Titel der Mastersgeschichte, insgesamt den 15. in der Hallen-Bundesliga der Damen. Damit ziehen die Wienerinnen mit dem bisherigen Masters-Rekordhalter aus Wels gleich.

Das Finale beginnt schon praktisch mit einer Arminen-Führung: Schon in der dritten Minute bringt Katarzyna Krasinska ihr Team mit 1:0 in Führung. Und obwohl der HC Weloc Wels etwas mehr vom Spiel hat, machen nur die Arminen die Tore. Schon in der sechsten Minute stellt die groß aufspielende Paulina Okaj per Strafecke auf 2:0, in Minute 15 erhöht die Polin dann mit einem schönen Tor sogar auf 3:0. Wels kommt erst in Minute 21 zur einzigen echten Torchance in Hälfte eins, vergibt die Strafecke aber.

Arminen-Damen ziehen davon
Auch nach der Pause ändert sich nicht viel. Der HC Weloc Wels bemüht sich weiter, die SV Arminen agiert aber vor allem in der Defensive konsequent. In der 29. Minute fällt dann trotzdem das erste Tor der Oberösterreicherinnen, als Lenka Brtvova das 1:3 erzielt. In der 32. Minute muss Arminen die Führung dann ausbauen. Monika Specjal trifft aber nach einem Zauberpass von Okaj das leere Tor nicht. In der Folge legt das Spiel ordentlich an Tempo zu, entwickelt sich zu einem offenen Schlagabtausch – mit dem erfolgreicheren Ende für die Herausforderer: Lucia Schmidt trifft in der 35. Minute zum 4:1. Es geht munter weiter im Damen-Finale. Während Wels versucht Druck aufzubauen, wird Arminen bei Kontern immer wieder brandgefährlich.

Den nächsten Treffer macht der HC Weloc Wels. Fünf Minuten vor dem Ende lässt Lenka Brtvova Arminen-Torfrau Genca bei einer Strafecke keine Chance und verkürzt auf 2:4. Mit einem Konter aufs leere Tor, Wels hatte zuvor eine fünfte Feldspielerin gebracht, stellt Paulina Okaj mit ihrem dritten Treffer im Spiel aber im Gegenzug den alten Abstand wieder her, sorgt mit dem 5:2 vier Minuten vor Schluss für die Entscheidung. Ein Siebenmeter 1:40 Minuten vor Abpfiff, den Paulina Okaj zum 6:2 verwertet, ist dann schon das neunte Tor der herausragenden Arminen-Spielerin beim Octapharma Masters 2014 und sichert ihrem Team endgültig den verdienten Meistertitel.

"Ein verdienter Sieg"
Marcin Nyckowiak (Trainer SV Arminen): „Ein verdienter Sieg. Ich bin so stolz auf die Mädels, die die taktischen Vorgaben sensationell umgesetzt haben. Man hat gesehen, wie wichtig es mit vier Feldspielerinnen ist, eine technisch sehr gut ausgebildete Mannschaft zu haben. Vor allem in Eins-gegen-Eins Situationen waren wir deutlich besser. Es hätten mehr Tore sein können, aber ich bin hochzufrieden.“

Als beste Spielerin wurde Paulina Okaj geehrt, die im Octapharma Masters insgesamt neun Tore erzielte. Torschützenkönigin der abgelaufenen Saison wurde die Welserin Lenka Brtvova mit 25 Treffern. Beste Torfrau wurde ihre Teamkollegin Lenka Morova.

Der ORF-Bericht vom Octapharma Masters 2014 ist am Sonntag (2. Februar) ab 11.35 Uhr in einer Kurzfassung im Sportbild auf ORF 1 zu sehen und Mittwoch (5. Februar) in voller Länge ab 20.15 Uhr auf ORF Sport+.

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